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Chefärztin geht nach 28 Jahren in den Ruhestand
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Bad Aibling - Dr. Kristina Koltermann hat sich nach 28-jähriger Dienstzeit als Chefärztin der anästhesiologischen Abteilung an der Kreisklinik Bad Aibling nun in den Ruhestand verabschiedet. Mit viel Elan und Hingabe hatte sie die Abteilung geleitet. Im Jahr 1978, von der Technischen Universität München kommend, war sie nicht nur die erste Ärztin, sondern auch die erste Anästhesistin mit fachlicher Qualifikation, die in einer der Kreiskliniken eingestellt wurde. Als Anästhesistin der ersten Generation war sie zunächst Einzelkämpferin und baute eine leistungsfähige Abteilung an der Kreisklinik auf. Damit einher ging der Wechsel zu modernen Narkoseverfahren und Sicherheitsstandards.
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Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie Die moderne Anästhesie sorgt sich um das Wohl des Patienten vom Beginn bis zum Ende des Krankenhausaufenthaltes. Im Rahmen der Prämedikation in der Anästhesieambulanz findet ein Gespräch des Narkosefacharztes mit dem Patienten statt, das der Risikoabklärung dient. Hier wird das für den Patienten geeignete Anästhesieverfahren ausgesucht und evtl. noch nötige Voruntersuchungen bei vorerkrankten Patienten in Zusammenarbeit mit den internistischen Fachkollegen zur Risikominimierung angeordnet. Im OP werden modernste Überwachungsmethoden (z.B. EEG-Überwachung der Narkosetiefe) zur Sicherheit des Patienten eingesetzt.
Eine Besonderheit stellt in Bad Aibling die Anlage von Schmerzkathetern bereits vor Narkoseeinleitung dar. Hier werden mittels Nervenstimulator Nerven aufgesucht und mit örtlichen Betäubungsmittel betäubt. Dies ermöglicht eine sanfte Narkose, da dadurch der Schmerzmittel- und Narkotikabedarf während der Operation gesenkt werden kann. Über einen dünnen Schlauch (Schmerzkatheter) können die örtlichen Betäubungsmittels an Nerven des Beines und Armes oder auch wirbelsäulennah appliziert werden. Bei der rückenmarksnahen Anästhesie werden über eine sehr feine Nadel oder über einen feinen, elastischen Plastikschlauch (Katheter) die schmerzausschaltenden Medikamente an Nervenwurzeln in die Nähe des Rückenmarkkanals gebracht, um Schmerzen im Bereich der unteren Körperhälfte und des Körperstammes auszuschalten. Bei Operationen mit größeren Blutverlusten steht eine Gerät (Cellsaver) zum Sammeln, Aufbereiten und Retransfundieren von Wundblut zur Verfügung.
Nach der Operation erfolgt eine Überwachung durch anästhesiologisches Fachpersonal im Aufwachraum und der Intensivstation. Über die präoperativ gelegten Schmerzkatheter können hier jederzeit durch den anästhesiologischen Schmerzdienst Schmerzmittel nebenwirkungsfrei nachgespritzt werden. Erst wenn der Patient wach und schmerzfrei ist, erfolgt die Verlegung auf die Normalbettenstation. Auch hier steht der Schmerzdienst der Anästhesie für die postoperative Schmerztherapie zur Verfügung.
Leistungsspektrum
- alle modernen Vollnarkoseverfahren
- Periphere und wirbelsäulenhahe Schmerzkatheter
- Schmerzdienst für stationäre Patienten
- Ambulante Schmerztherapie
- Anästhesiologischer Aufwachraum (3 Betten)
- Mitbehandlung vital gefährdeter Patienten auf der Intensivstation
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Ambulanz Anästhesiesprechstunde: Mo, Di, Do 14.00 bis 15.30 Uhr
Schmerzsprechstunde: nach Vereinbarung unter Tel: 08061/930-0
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| Ärzteteam Anästhesie |
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Chefarzt Anäs-
thesie
Dr. med. Guido Pfeiffer. Der Chefarzt hat die Weiterbildungsermächtigung für 18 Monate für die Anästhesie.
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Stellver- tretung: Oberarzt Klaus Peter Gebert
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Facharztteam Anästhesie
Frau Heimstädt
Frau Dr. med. Bachhuber
Herr Marcon
Frau Schlemmer
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| Ärzteteam Anästhesie |
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Team der Fachpflegekräfte
Leitung:Haqif Gashi Vertreter: Marcus Eitzenberger Team: Eva Rakosnikova, Jana Czernetzki, Sandra Lautenbacher, Jana Haustein, Silvia Nägelein
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Kontakt Anästhesie
Chefarzt Anästhesie Dr. med. Guido Pfeiffer Tel: 08061 / 930-176
Stellvertretung: Oberarzt Klaus Peter Gebert Telefon 08061 / 930 – 136
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Spezielle Fachveröffentlichung
Analgesie der Achselhöhle durch Paravertebralkatheter in Laminatechnik
G. Pfeiffer 3, 4 /images/contact.gif) , N. Oppitz 1, S. Schöne 1, I. Richter-Heine 2, M. Höhne 1 und C. Koltermann 3
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Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Behandlungszentrum Vogtareuth, |
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Klinik für Plastische Chirurgie, Behandlungszentrum Vogtareuth, |
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Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie, Triamed Kreisklinik Bad Aibling, |
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Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie, Triamed Kreisklinik, Harthauserstr. 16, 83043 Bad Aibling |
Online publiziert: 11. Januar 2006 in Der Anästhesist
Zusammenfassung: Bei einer 62-jährigen Patientin kam es nach Lymphadenektomie zu therapieresistenten Schmerzen der Achselhöhle, die sich trotz einer multimodalen Schmerztherapie [nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Opioide, Physiotherapie, Akupunktur] im Bereich von 8–10 auf der numerischen Rating-Skala (NRS) bewegten. Präoperativ erfolgte eine Probeinjektion an die Laminae der Thorakalwirbel Th 2–Th 4. Aufgrund des guten Ansprechens wurde am Folgetag unmittelbar vor der Revisionsoperation der Axilla ein Paravertebralkatheter auf Höhe Th 4 angelegt. Der Fallbericht erläutert die Möglichkeiten der segmentalen Schmerzausschaltung in der Regio axillaris und eine alternative Technik der Paravertebralblockade (Laminatechnik).
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